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Heinrich Eduard Jacob

einer der großen Schriftsteller und Enzyklopädisten des Jahrhunderts

Heinrich Eduard Jacob - einer der größten Enzyklopädisten und Schriftsteller des JahrhundertsAls Vater des Sachbuchs war er den Feuilletons 1964, zu seinem 75.Geburtstag, immerhin noch eine längere Meldung wert. Danach wurdees still um Heinrich Eduard Jacob, den Journalisten und Lyriker, einenebenso akribischen Bibliographen wie heiteren Erzähler. Der "Tagesspiegel" verzeichnete im Oktober 1967 den Tod des gebürtigen Berliners, im"Israelitischen Wochenblatt" trauerte man um einen "bedeutenden Kulturhistoriker". Eine Kategorie, die dem Verfasser von "Sage undSiegeszug des Kaffees" oder "Sechstausend Jahre Brot" sicherlich ehergerecht wird als die nüchterne Bezeichnung "Sachbuchautor". 

Neben Lebensbeschreibungen von Musikern wie Johann Strauss und Joseph Haydn galt Jacobs Aufmerksamkeit Anfang der dreissiger Jahre dem Thema"Kaffee", zu einer Zeit, da es George Orwell zufolge als unverzeihlicheSünde galt, "ein Buch nach einem Sujet zu beurteilen". Nichtsdestotrotz wurde "Sage und Siegeszug des Kaffees" ein großer Erfolg..

In Wien wurde Jacob 1938 als "Schundliterat" von den Nationalsozialisteneingekerkert, nach einem Jahr KZ-Haft gelang ihm die Flucht in die USA, wo er weiter an seinem litterarischen Werk arbeitete. Innige Freundschaftenverbanden ihn mit anderen Exilaten wie Thomas Mann, Karl Jaspers, Heinrich Marcuse, Stefan Zweig, Kurt Tucholsky und Albert Einstein, mitdenen er einen ausgiebigen Briefwechsel pflegte.Als amerikanischer Staatsbürger bereiste er nach 1945 den alten Kontinent und erlebte im Nachkriegsdeutschland seine Renaissance als"Sachbuchautor".

"Blut und Zelluloid", Jacobs Bestseller aus dem Jahre 1930, geriet derweil wie auch viele andere Werke Jacobs in Vergessenheit. Erst 1986 erschien im Oberon-Verlag eine Neuauflage des rasanten Romans,der mit tempo und sprachlicher Eleganz die Gefahren eines neuen Mediumsbeschwört. 

Ein großer Teil des Nachlasses dieses zu unrecht in Vergessenheit geratenen Autors wird zur Zeit ausgewertet und publiziert.

 

 

 

 
     
 
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